2019 09 21 Ziegler Wiesner

Samstag, 21. September 2019, 19:00 (Einlass ab 18:30)

47. Kammerkonzert | Richard Wagner auf der Flucht | LiedDuo Ziegler Wiesner

Sylvia Rena Ziegler, Mezzosopran
Friederike Wiesner, Klavier

KARTENRESERVIERUNG
Eintritt inkl. "Nachhall" mit hausgemachtem Imbiss-Buffet und Wein einzeln 25 EUR, im WahlAbo 5-für-4 je 20 EUR
(Kinder frei, nach Verfügbarkeit)

Die beiden Künstlerinnen begeben sich immer wieder auf die Suche nach zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Komponisten und sind fündig geworden: Richard Wagner und seine Muse Mathilde Wesendonck stehen im Zentrum des Konzertabends - es werden aber auch bislang nahezu „unerhörte“ Werke von Johann Carl Eschmann, Wilhelm Baumgartner und Christian Gottlieb Rabe zu hören sein. Richard Wagner, 1849 steckbrieflich gesucht, floh zunächst zu Franz Liszt nach Weimar, bevor er über Paris ins Exil in die Schweiz gelangte. Im Musikleben seiner neuen Heimatstadt Zürich nahm er eine zentrale Rolle ein – den dortigen Komponistenkollegen, denen er freundschaftlich verbunden war, ist ein wesentlicher Teil des Liederabends gewidmet.

Programm:
Theodor Kirchner (1823-1903)
Die Lüfte regen die Flügel op.4,4 (Böttger)
Frühlingslied op.10,2 (Heine)

Alexander Ritter (1833-1896)
Welke Rose op.9,1 (Lenau)
Primula veris op.19,1 (Lenau)

Franz Liszt (1811-1886)
Die stille Wasserrose (Geibel)
Die Fischerstochter (Coronini)
Der Fischerknabe (Schiller)

Christian Gottlieb Rabe (1815-1876)
Loreley (Mappes)

Johann Carl Eschmann (1826-1882)
Aus dem Liederbuch eines Malers op.34 (Corrodi)

Wilhelm Baumgartner (1820-1867)
Sieben Lieder aus Eine Frühlingsliebe

Richard Wagner (1813 - 1883)
Fünf Gedichte von Mathilde Wesendonck

Sylvia Rena Ziegler und Friederike Wiesner ließen die vielen nicht gerade oft zu hörenden Lieder zu kleinen, gleichsam von innen leuchtenden Juwelen werden…eine prachtvolle Stimme, getragen von einer höchst differenzierten Klavierbegleitung…“ (Kölnische Rundschau)

Welche Leuchtkraft, Fülle und szenische Direktheit!(…) Welch Souveränität im Wechsel von Rollenspiel, Volksliedanmutung und kargem Choral. Und was für eine poetische Intensität des ganz Leisen…“ (Kölner Stadtanzeiger)

Zuletzt konnte sich das LiedDuo Ziegler Wiesner beim Internationalen Liedwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne in Graz über einen 1. Preis freuen und wurde darüber hinaus mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Ferner sind sie Gewinner des Stipendiums 2012 der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung. Das LiedDuo gründete sich während der gemeinsamen Studienzeit in der Liedklasse von Prof. Karl–Peter Kammerlander an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seither haben sie ihr Repertoire ständig erweitert und konzertieren regelmäßig, wobei ihr Schwerpunkt im deutschen und französischen Lied liegt. Meisterkurse bei Olaf Bär, Axel Bauni, Christoph Prégardien, Graham Johnson und zuletzt bei Brigitte Fassbaender im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg gaben dem Duo zusätzlich Anregungen. >> mehr