2019 12 14 KoschitzkiRitter
Samstag, 14. Dezember 2019, 19:00 (Einlass ab 18:30)

50. Kammerkonzert | Blockflöte & Klavier | Duo Koschitzki Ritter

Andrea Ritter, Blockflöte
Daniel Koschitzki, Klavier 

KARTENRESERVIERUNG
Eintritt inkl. "Nachhall" mit hausgemachtem Imbiss-Buffet und Wein einzeln 25 EUR, im WahlAbo 5-für-4 je 20 EUR
(Kinder frei, nach Verfügbarkeit) 

Bird´s Paradise
Vogelstimmen und Flötengezwitscher durch die Jahrhunderte

Andrea Ritter und Daniel Koschitzki, die beiden Flötisten der klassischen Band Spark, halten in diesem spannenden Programm für Jung und Alt Blockflötenklänge der etwas anderen Art bereit. Wie in ihrem ECHO-preisgekrönten Ensemble, setzen sie auf einen frechen und unverkrampften Mix der unterschiedlichsten Genres und Stile. Renaissancevariationen, klassische Romantik, zeitgenössische Avantgarde, Minimal Music und Jazzstandards verweben sie geschickt zu einem fantasievollen Portrait der „flauto dolce“, der „lieblichen Flöte“, mit der man so wunderbar den Gesang der Vögel imitieren kann. Auf ihrer rasanten Reise durch die verschiedenen Epochen erzählen sie immer wieder neue Episoden aus der Natur und eröffnen dem Zuhörer beständig neue Klangerlebnisse. Dabei schöpfen die beiden Musiker aus einem reichen Instrumentarium, das von der 20 Zentimeter langen Sopraninoblockflöte bis zum 2 Meter hohen Vierkantbass reicht.

Andrea Ritter / Daniel Koschitzki (*1978) - Gathering of the Birds (2008)
William Croft (1678-1727) - Sonata in G
Meredith Monk (*1942) - Window in 7’s (1986)
Hans Wessely (1862-1926) - Feu Follet (1917)
Johann Sebastian Bach (1685-1750) - Sonate in g-Moll, BWV 1020
Michael Nyman (*1944) - Jack (1999)
Ernest Krähmer (1795-1837) - Rondeau hongrois, op. 28
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Chiel Meijering (*1954) - Please tell me more (2006/07)
Markus Zahnhausen (*1965) - Junicanari (1991)
Louis-Claude Daquin (1694-1772) - Le Coucou aus “Premier Livre de pieces de Clavecin, Troisième Suite” (1785)
Michael Nyman (*1944) - If (1995)
Fabritio Caroso (ca. 1525–1605) - Il Canario (1581)
Göran Månsson (*1967) - Kubb Funk (2006)
Erik Satie (1866-1925) - Les Oiseaux aus “Trios mélodies sans paroles” (1905)
George Shearing (*1919) - Lullaby of Birdland (1952)

Andrea Ritter (Blockflöte), Erstpreisträgerin beim International Recorder Competition 2007 in Montreal, hat sich mit einer regen Konzerttätigkeit in Europa, den USA, Südamerika, Taiwan, China und Japan einen festen Platz in der Riege der weltbesten Blockflötisten erspielt. Hervorgegangen aus dem renommierten Amsterdam Loeki Stardust Quartet, erobert sie mittlerweile als Solistin und als Gründungsmitglied von Spark und dem Barockensemble Koschitzki & Ritter die internationalen Bühnen. Weiterhin gibt sie Meisterkurse im In- und Ausland, unter anderem bei den Meisterkursen des Schleswig-Holstein Musikfestivals, bei den Internationalen Meisterkursen im Rheinbergerhaus Vaduz oder als Gastdozentin an der Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel und Tanz in Linz. Als Performerin verbindet Ritter die klassische Musiktradition und Einflüsse aus der zeitgenössischen Avantgarde-Musik mit ihrer Leidenschaft für Kurt Weill, den Film noir, Jazz und elektronische Musik. >>mehr

Daniel Koschitzki (Klavier) ist einer der wenigen Musiker, denen es gelungen ist, mit zwei Instrumenten auf internationalen Bühnen zu stehen. Als Blockflötist zählt der 1978 in Heilbronn geborene Musiker mit zahlreichen internationalen Preisen – darunter ein 1. Preis beim International Moeck/SRP Solo Recorder Playing Competition in London – und seinem ECHO Klassik-prämierten Ensemble Spark längst zu den Weltbesten seiner Zunft. Daneben macht er aber auch als Pianist regelmäßig von sich hören, in den letzten Jahren vor allem in dem Duoprojekt Bird’s Paradise mit seiner Spark-Kollegin, der Blockflötistin Andrea Ritter. Es sind gerade die unerwarteten, selten gehörten Klänge, die Koschitzki auf dem Klavier kultiviert. Er liebt die Zwischentöne, feinste Nuancen und farbige Schattierungen. So entstehen bei seinen Auftritten immer wieder Momente zärtlich subtiler Intimität, mit denen er sein Publikum besonders zu beeindrucken vermag. „Sein gefühl- und temperamentvolles Spiel ist eine Wonne für Auge und Ohr“, schrieb die Heilbronner Stimme und die Südwestpresse sprach von einem „außergewöhnlichen Pianisten mit einer schier unerschöpflichen Farbpalette“. >>mehr