Samstag, 18. Juni 2022, 19:00 Uhr - BENEFIZKONZERT FÜR DIE UKRAINEHILFE

Jean Muller - Klavier


BENEFIZKONZERT FÜR DIE UKRAINEHILFE - alle Einnahmen aus diesem Konzert werden gespendet.

Öffentliches Konzert inkl. NACHHALL mit hausgemachtem vegetarischem Buffet und Wein 
Aktuelle Einlassregeln


Reinhold Moritzevich Glière (1875-1956) 
Рейнгольд Морицевич Глиэр
Prélude op. 26 No 2

Borys Mykolayovych Lyatoshynsky (1895-1968) 
Бори́с Миколáйович Лятоши́нський
Préludes op. 44 No 1 & No 2

Sergei Sergejewitsch Prokofjew (1891-1953) 
Сергей Сергеевич Прокофьев
Sonate No6 op. 82

I Allegro
II Andante
III Scherzo - Allegro molto e con fuoco
IV Finale

***
Sergii Bortkevych (1877-1952) 
Сергі́й Едуа́рдович Бортке́вич
Aus Andersens Märchen op. 30

I Die Prinzessin auf der Erbse
II Die Glocke
III Der standhafte Zinnsoldat
IV Der Engel
V Die Blumen der kleinen Ida
VI Die Nachtigall
VII Es ist ganz gewiß
VIII Das Kind im Grabe
IX Der Schmetterling
X Das häßliche junge Entelein
XI Goldschatz
XII Das eherne Schwein

Mykola Vitaliyovych Lyssenko (1842-1912) 
Мико́ла Віта́лійович Ли́сенко
Zweite ukrainische Rhapsodie op. 18 “Dumka-Shumka” 


Jean Muller zu den Komponisten:

Glière entspringt ganz der romantischen Tradition und kann sicher in seiner pianistischen Sprache mit Rachmaninoff verglichen werden. Die durchschlagende Wirkung seines Prélude op. 26 Nr. 2 erzielt er durch ein Ostinato, dessen pathetische und dramatische Kraft gerade heute wieder stark resoniert. >>Wikipedia

Lyatochynsky lehnt seine Klangsprache an die Skrjabins an, und wirkt doch oft moderner und verstörender. >>Wikipedia

Prokofjew ist gebürtig aus dem Donbass. Die 6. Sonate ist bekannt als erste der 3 Kriegssonaten, ihre Klangsprache ist entsprechend brutal und kompromisslos. >>Wikipedia

Bortkevych musste mehrmals in seinem Leben fliehen. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges aus Leipzig, da er Staatsbürger des russischen Imperiums war. Später dann, als ukrainischer Jude wiederum vor den Russen, sodass er schließlich in Wien ansiedelte, wo er die schwierige Zeit des 2. Weltkrieges verbrachte, und erst ganz zum Schluss seines Lebens die ihm gebührende Anerkennung ansatzweise erhielt. Der Zyklus aus Andersens Märchen ist sehr poetisch und zutiefst anrührend. >>Wikipedia

Lyssenko war der erste Komponist der eine ukrainische Nationalmusik begründen wollte, ähnlich wie Bartok und Liszt beschäftigte er sich mit den Volksliedern seines Landes und schrieb dann ernste Musik auf deren Grundlage. >>Wikipedia


JEAN MULLER

Vom Britischen Fachmagazin Gramophone als „major talent“ gepriesen, hat Jean Muller bereits in sehr jungen Jahren außergewöhnliches musikalisches Talent gezeigt. Mit sieben spielt er seine erste Chopin-Etüde und ist seitdem stets auf der Bühne präsent. Nach der Grundausbildung in der Klasse von Marie-José Hengesch im Konservatorium in Luxembourg studiert er in Brüssel, München, Paris und Riga bei Teofils Bikis, Eugen Indjic, Evgeni Moguilevski, Gerhard Oppitz und Michael Schäfer. Weitere Anregungen erhält er u.a. von Anne Queffélec, Leon Fleischer, Janos Starker, Fou Ts'ong.

Seit 1994 werden Jean Muller zahlreiche Auszeichnungen verliehen. Er erhält nicht weniger als 12 erste Preise bei internationalen Wettbewerben, besonders hervorzuheben ist der erste Preis beim renommierten „Concours Poulenc“ 2004 in Limoges. Jean Muller wird außerdem 1999 Preisträger der, von der European Broadcast Union (EBU) im Auftrag der UNESCO organisierten „Tribune Internationale des Jeunes Interprètes“ (TIJI).

Jean Muller hat bereits die kompletten Sonatenzyklen von Mozart und von Beethoven im Konzertsaal aufgeführt. Seine umfangreiche Diskographie wird wiederholt ausgezeichnet: Arte CD-Tipp, CD der Woche von DeutschlandRadio Kultur, Stern des Monats von Fono Forum, Critic’s Choice von Gramophone, International Piano Choice, Excellentia-Award von Pizzicato, etc.

Jean Muller tritt in den prestigeträchtigsten Konzerthäusern auf (Megaron Athen, NCPA Beijing, Konzerthaus Berlin, Alte Oper Frankfurt, Cadogan Hall London, Kings Place London, Philharmonie Luxembourg, Kultur und Kongresszentrum Luzern, Arsenal Metz, Philharmonie München, Salle Cortot Paris, Carnegie Hall New York, Shanghai Oriental Art Center, Liederhalle Stuttgart, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien…) und gastiert häufig bei internationalen Festivals (De klengen Maarnicher Festival, Dias de Musica Lissabon, Dublin International Piano Festival, Festival 1001 Notes, Festival de Saintes, Festival Paris Music, Festival International Echternach, Kotor Art, Mosel Musikfestival, Münsterland Festival, Piano Texas…). Als Solist ist er mit dem Bayerischen Staatsorchester, den Heidelberger Sinfonikern, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, den Solistes Européens Luxembourg, den Münchner Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock usw. unter der Leitung von namhaften Dirigenten zu hören (Pierre Cao, Frédéric Chaslin, Thomas Fey, Jack-Martin Händler, Christoph König, Zubin Mehta, Ludovic Morlot, Vasily Petrenko, Markus Poschner, Bramwell Tovey...).

Er erhält hervorragende Kritiken von der führenden internationalen Fachpresse (BBC Music Magazine, Classica, Concertclassic, Diapason, Fanfare, Fono Forum, Gramophone, International Piano Magazine, Pizzicato, Resmusica, Stereoplay etc.) und war featured cover artist von International Piano Magazine. Seine Aufnahmen und Livemitschnitte werden regelmäßig weltweit bei namhaften Rundfunkanstalten ausgestrahlt. Mehrmals hat er unter anderem die Gelegenheit live in der renommierten Sendung InTune von BBC Radio 3 aufzutreten.

2016 war Jean Muller eingeladen sämtliche Klaviersonaten von Wolfgang Amadeus Mozart im Shanghai Oriental Art Center aufzuführen, in der Saison 2018/2019 führte er erneut den gesamten Mozart-Zyklus in der Salle Cortot auf. Die Veröffentlichung des Zyklus auf CD umfasst mittlerweile drei von insgesamt fünf Alben.

Website Jean Muller



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