Andrej Kasik, Klavier

Kasik

2019 05 11 Kasik1982 geboren, begann Andrej Kasik im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel. Nach ersten Unterrichtsjahren in Deutschland kam er im Jahr 1992 in die Klasse von Prof. Maria Krich am staatlichen Konservatorium im ukrainischen Lviv (Lemberg), wo er im Jahre 1993 mit dem Symphonieorchester der Lemberger Philharmonie und dem Klavierkonzert Nr.1 in C-Dur von Ludwig van Beethoven debütierte. Weitere Stationen seiner Ausbildung waren die Akademie der musischen Künste in Prag und die Klasse von Oleg Maisenberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er erhielt außerdem regelmäßig wichtige Impulse von Dmitri Bashkirov, Vladimir Krainev, Elisso Virsaladze, Rudolf Kehrer, Stefan Vladar und Elisabeth Leonskaja.

In Folge bestritt Andrej Kasik zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte sowie Auftritte bei Festivals in Deutschland, Dänemark, der Schweiz, Österreich, Italien, Spanien, Tschechien, der Ukraine und Brasilien. 2002 spielte er im Dvořák-Saal des Prager Rudolfinum mit dem Prager Radiosinfonieorchester unter der Leitung von Jan Kučera Beethovens Klavierkonzert Nr.4 in G-Dur, sowie in den Jahren 2006 und 2008 ebendort die Klavierkonzerte in a-Moll von Edvard Grieg und Robert Schumann.

Im März 2012 debütierte Andrej Kasik im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins und wurde daraufhin eingeladen, beim Frühlingsfestival 2013 des Wiener Musikvereins im selben Saal ein Recital zu spielen. Im Juni 2014 nahm er bei den Wiener Festwochen an der Aufführung von Igor Stravinskys Les Noces im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit dem Radio-Sinfonieorchester Wien unter der Leitung von Cornelius Meister teil. Zu seinen regelmäßigen Kammermusik-Partnern zählen Mitglieder Sächsischen Staatskapelle Dresden, sowie des Radio-Sinfonieorchesters Wien.

Andrej Kasiks Solorepertoire umfasst Werke von Scarlatti und Bach, Sonaten und Variationswerke der Wiener Klassik, größere romantische Kompositionen von Schubert, Schumann, Chopin, Liszt und Brahms, sowie Klaviermusik von Debussy, Skrjabin, Rachmaninov und Prokofiev.

www.andrejkasik.com


Foto: Andrej Grilc