Frankfurt Piano Trio | Maryana Osipova, Michael Preuß, Alexey Pudinov

Frankfurt Piano Trio

2019 10 26 Frankfurt Piano TrioIm Frankfurt Piano Trio haben sich mit Maryana Osipova, Violine und Michael Preuß, Violoncello sowie Alexey Pudinov, Klavier drei begeisterte Kammermusiker zusammengefunden, die mit ihrem mitreißenden und fesselnden Spiel sowie abwechslungsreich gestalteten Programmen das Publikum faszinieren. Das Trio gründete sich 2016 in Frankfurt am Main und ist das Ergebnis langjähriger Freundschaft sowie zahlreicher gemeinsamer musikalischer Erfahrungen. So war Alexey Pudinov sowohl mit Maryana Osipova als auch mit Michael Preuß jeweils im Duo in zahlreichen Konzerten zu erleben. Darüber hinaus sind die beiden Streicher Mitglieder des ebenfalls in Frankfurt ansässigen Eliot Quartetts, mit dem Alexey Pudinov ebenfalls mehrfach konzertierte.

Maryana Osipova (Violine) studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Laurent Albrecht Breuninger. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie dem Yankelevich‘ Wettbewerb 2013 (3. Preis) und dem Yury Bashmet Moskau Viola Wettbewerb, bei dem sie einen Sonderpreis erhielt. 2014 erhielt sie den 6. Preis beim China International Violin Competition in Qingdao. Auch als Kammermusikerin war Maryana Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, wie dem Vainiunas Wettbewerb in Vilnius 2010 (2. Preis), dem Premio Vittorio Gui in Florenz 2011 (3. Preis) sowie in London 2010 (1. Preis) und in Jurmala 2011 (Gran-Prix). Maryana war bereits an der Seite von Künstlern wie Boris Andrianov, Kristina Blaumane, Boris Brovtsyn, Manuel Fischer-Dieskau, Maxim Rysanov und Alexander Sitkovetsky zu hören und hat beim Label Onyx gemeinsam mit Maxim Rysanov das Klarinettenquintett von Johannes Brahms eingespielt.
Maryana Osipova war zu Gast bei vielen internationalen Festivals wie dem Homecoming Chamber Music Festival in Moskau, dem Svyatoslav Richter Festival in Tarusa, dem Oleg Kagan Festival in Moskau, oder dem International Festival Togliatti, wo sie das Violinkonzert der Komponistin Polina Nazaykinskaya uraufführte. Maryana Osipova nahm an Meisterkursen bei Boris Kuschnir (Sankt-Petersburg), Mihaela Martin (Kronberg Academy), Igor Ozim (Weimarer Meisterkurse), Boris Belkin (Accademia Chigiana) teil. Sie ist Mitglied des 2014 in Frankfurt am Main gegründeten Eliot Quartetts, das bereits Preisträger mehrerer nationaler wie internationaler Wettbewerbe ist. So erhielt das Quartett u. a. den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg, den 2. Preis bei der Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski bei der Karol Szymanowski Competition.

Michael Preuß (Violoncello) wurde 1985 in Leipzig geboren. Seine Eltern, beide Musiker, brachten ihn schon in frühester Kindheit mit der Musik in Berührung. Seine musikalische Ausbildung begann er als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. In dieser Zeit sammelte er erste Erfahrungen im Orchesterspiel als Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie. Sein Violoncello-Studium begann Michael 2004 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Prof. Josef Schwab. 2008 wechselte er in die Klasse von Prof. Michael Sanderling an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, wo er sein Studium schließlich 2015 mit dem Konzertexamen abschloss.
Michael Preuß war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, Praktikant am Staatstheater Darmstadt, Akademist im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, als Inhaber eines Gastvertrages Solocellist im Philharmonischen Orchester Gießen und hatte einen Zeitvertrag beim MDR-Sinfonieorchester in Leipzig inne. Er ist Preisträger des Kammermusikwettbewerbs der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main, zweimaliger erster Preisträger des Wettbewerbs HMT Interdisziplinär der HMT Rostock sowie Preisträger des Wettbewerbs der Peter Pirazzi-Stiftung und 2017 erster Preisträger des Joseph- Haydn-Preises der Stiftung Yehudi-Menuhin Live Music Now. Er nahm an Meisterkursen von Gustav Rivinius, Wen-Sinn Yang, dem Tokyo String Quartet, dem Mandelring Quartett, dem Verdi Quartett, Gerhard Schulz, Günter Pichler, Valentin Erben und Alfred Brendel teil. Michael Preuß ist Cellist des 2014 in Frankfurt am Main gegründeten Eliot Quartetts, das bereits Preisträger mehrerer nationaler wie internationaler Wettbewerbe ist. So erhielt das Quartett u. a. den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg, den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition.

Alexey Pudinov (Klavier) ist ein musikalisches Multitalent. Eine unbändige Energie bestimmt sein Musizieren wie auch seine Projekte. So gründete er etwa „AD Festival Days“, ein Kammermusikfestival in Manchester. Außerdem ist er Mitbegründer mehrerer Kammermusik- Ensembles. „Ohne Kammermusik kann ich nicht leben“, sagt er. Ohne andere künstlerische Ausdrucksformen auch nicht. Daher begeistert sich der junge Pianist neben der Musik auch für Fotografie.
Alexeys Vielseitigkeit spiegelt sich auch in seiner Ausbildung wider: Mit insgesamt sechs Musikabschlüssen hat der Musiker die Klavierschulen dreier Länder in sich vereint: Deutschland (HfMDK Frankfurt), England (RCM London und RNCM Manchester), und selbstverständlich auch die legendäre russische Klavierschule.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt er u.a. durch Norma Fisher, Elisabeth Leonskaja, Bernhard Wetz, Angelika Merkle, Leon Fleisher, Kelly-Marie Murphy und Jörg Widmann sowie in seiner Funktion als Solist mit Orchestern wie z.B. dem Simfonični Orkester RTV Slovenija, dem Sinfonieorchester Gießen und dem BBC Philharmonic Orchestra. Zu Alexeys Kammermusikpartnern zählen renommierte Musiker wie Lara Boschkor, Jonathan Crow, Benedict Klöckner, Johannes Moser und das Eliot Quartett.
Alexey ist ein Kosmopolit, der das Reisen schätzt und überall auf der Welt konzertiert. Auf vielen renommierten Festivals war er bereits zu hören, darunter das Rheingau Musik Festival, Toronto Summer Music Festival und das Schleswig-Holstein Musik Festival. Auszeichnungen, die er auf Wettbewerben errang, führten ihn nach Kanada, Nordamerika, Finnland, Deutschland, Österreich, Italien und in die Tschechische Republik. So gewann Alexey Pudinov den „Gershwin Best Performance Prize“ 2015 in New York, den Steinway-Preis 2014 und den Ersten LMN Menuhin Preis 2016 in Frankfurt.

www.alexey-pudinov.com


Foto: Kristina Burk